Maria Grün

ORGAN

Das Objekt „Organ“, ein kybernetischen Nahrungsverabeiter, stellt einen Magen dar. Es ist hergestellt aus Silikon, wurde mit einem Motor versehen, der inerhalb gewisser Intervalle auf Bewegungen programmiert wurde. Das Objekt liegt, eingebettet in Styropor, in einer Kühlbox. Surreal wird der Köper als Materie deformiert, zerstückelt, fragmentiert. Maria Grün zeigt den Körper als surreale Maschine. In ihren hyperralistischen Arbeiten setzt sie den Fokus auf die Oberflächenstruktur: Haut, Venen, Muttermale.

Maria Grün works on sculptures and sculptural installations always circling the human body. Dysfunctions, fears, wondrous and hidden phenomena.
„Organ“ (a cybernetic food-processor, object 2014) is a silicone stomach, eqipped with a motor, movingin intervalls. The object is bedded tenderly in styrofoam, in a coolbox. Weird text lines of Ween songs as „Mutilated lips give a kiss on the wrist of the worm like tips of tentacles expanding in my mind, I‘m fine, accepting only fresh brine you can get another drop of this,…“maybe let us see the body from the artists perspektive. Deforming, deconstructing and parting it, Maria Grün shows the body as surreal machine. In her hyperrealistic works she focusses on its surface: skin, veins, moles, hair, ...and what’s rumbling inside.

Installation

coolbox, kinetic object, stomach, silicon, pigments, motor, motor noise

ANNAHME

GrÜnsch AG alias Eva Grün, Maria Grün

 

4.Teil der Rekonstruktionserie von GrÜnsch AG

Auftrag Nr. 4

Articulatio cubiti, coxae, genus, femoropatellaris etc. erstmals auch bei uns im Einzelhandel erhältlich, die neueste Technologie aus dem hochwertigen Material HT 33 Trasparente LT.
Besuchen sie unser neues Geschäftslokal.

Die Firma GrÜnsch AG verlegt ihre Zentrale in die Schleifmühlgasse 12-14.
Hier können sie ab 29. September  diverse Teile des Stütz- und Bewegungsapparates, sowie andere kleine „praktische“ Körperteile beziehen. Anleitungen zu Gebrauch und Verwendungszweck, sowie naturwissenschaftliche Darstellungsweisen zum Thema Prothetik finden sie selbstverständlich auch hier im Sortiment.

                                    GrÜnsch AG

                                    Ihr Partner in Rekonstruktionsbelangen

TECH

MARIA und der vergessene FROSCH

  

LEUCHTKÄSTEN

„Ständig werden Karen neue elektronische Gimmicks vorgeführt. Die Menschen sprechen von ihren Geräten, als besäßen sie etwas Verzaubertes, etwas Religiöses- als ob diese Geräte etwas kompensieren sollten. Zugegeben, diese neuen Dinge sind wahre Wunder- E-mail, Faxe und schnurlose Telefone- aber dennoch…, übertreiben die nicht alle ein bisschen?
„ Aber Hamilton, was ist mit dir- bist du auch neu und perfektioniert, schneller und besser? Ich meine, nur weil du ein Faxgerät hast?“
„Schwimmen oder ertrinken heißt die Devise, Kare. Du wirst dich an sie gewöhnen.“
„Ach tatsächlich?“
„Keine Frage. Wir haben verloren. Die Maschinen haben gewonnen.“
                                                                                                                      (Douglas Coupland: Girlfriend in a coma)


 
 
 
People are always showing Karen new electronic doodads. They talk about their machines as though they possess a charmed religious quality-as if these machines are suposed to compensate for their owner´s inner failings. Granted, these new things are wonders-e-mail, faxes, and cordless phones- but then still...big deal.
“Hamilton, but what about you-are you new and improved and faster and better, too? I mean, as a result of your fax machine?”
“It´s swim or drown, Kare. You will get used to them”
“Oh, will I?”
“Its not up for debate. We  lost.  Machines won.”

                                                                                                                    (Douglas Coupland, Girlfriend in a coma)