Schleifmühlgasse 12-14

 

PAST

PRESENT

FUTURE

          Artists

         artvideos

          Presse

         about

          Sponsoren

          Kontakt

          Map

          Home

          Impressum

Anna Watzinger

 exhibition Studies of Time

Symposium Performativ Part I

This human world

Art in a suitcase finale

 


 
 

Diplomarbeitspräsentation Mai 2010
Intervention im öffentlichen Raum (Karlsplatz, Wien)


something  between  space  and  time
investigation of inner and outer space


Der Ausgangs- und Ankerpunkt meiner Diplomarbeit (Bildhauerei) verkörperte der am Karlsplatz gelegene, weitgehend nicht genützte Kiosk K...0, welcher sich im Laufe meines Diplomarbeitsprozesses als permanente, extrem wandelbare und schöpferische Projektionsfläche entpuppte und verwirklichte. In seiner Eigenschaft als Zwischenraum ("Prozess") und Unort ("Anarchist") in urbanen Strukturen entzieht er sich  immer wieder klaren Zuordnungen und erweist  sich somit als mein idealer, erweiterter Kopfraum, indem "alles" und "nichts" möglich erscheint.
Die Diplompräsentation* (26.05.'10_15:30-16:30) als temporäre Intervention im öffentlichen Raum, dokumentierte meinen, fortwährend vom unerschöpflichen K...0 Potential gespeisten, Wahrnehmungs-und Arbeitsprozess als transmediale, temporäre Rauminstallation am Kioskgebäude. Wobei der Prozess als Indikator meiner gesamten Arbeit als Momentaufnahme* in der Raumzelle K...0 bei sich selbst angekommen zu sein scheint (Prozessgestalt), da die abstrakte Bewegung meines Diplomarbeitsprozesses von "Alles" zu "Nichts" mittels der ersten (RS_01 1) und letzten (RS_12 2) Raumstation als formale, räumliche, zeitliche und inhaltliche Verdichtung/Transformation (in/um) der Raumzelle aufleuchtete.

1 RS_01_ ''KKK...0 SYSTEM_IN ARBEIT'' _Objekttransformation_K(...0)ioskgebäude
2 RS_12_ "1010" _Licht_K(...0)ioskgebäude


Aus dem Diplomarbeitsprozess entwickelten sich folgende Fragen, welche die abstrakte Substanz meiner Arbeit sind:     
Was bedeutet es Raum zu sein?
Was bedeutet es ein Raum zu sein?
Was bedeutet es mein Raum zu sein (z. B. als Künstlerin)?

Die Frage nach dem Raum impliziert (in meinem Arbeitsprozess) auch die Frage:


„Was bedeutet es Nichts zu sein?“

In diesem Sinne versteht sich meine Diplompräsentation, dokumentiert und temporär verortet mittels der "Raumstationen im Karlsplatzraum" als eine (ca. einstündige) Bewegung (Prozess, Veränderung (Wachstum) = immer temporär) im Raum, welche sich zwischen den abstrakten Begriffen/Punkten Alles (RS_01) und Nichts (RS_12) entwickelt.

Die 12 Raumstationen erzeugen die sichtbare Bewegungsspur des Prozesses und bilden in ihrer Gesamtsituation die  Form der Prozessgestalt ("moving sculpture").

   

K...0 Wörterbuch

               

 

 

                                                                                            

 

 

nichtsalles                                                            alphabinär