RADICALM



RADICALM

I am physically unable to leave my limit.
I summon forms of energy in a subversive and non-discriminatory way.
I can´t clearly define what I feel, where exactly I am and what purpose I am always acting like I would be in a past future.
I try to dispute the obviousness: a utopia put into practice always fails.
I am building objects that betray me.
In the night you can’t see your hand.
I wear my body bound by necessity.
I am trying to isolate the intermediate nature, walking with my almost chair lifted,
fighting against the unstable point.
I identify the unstable point of my objects:
I know that a sphere is the perfect shape, that it has an infinite number of unstable points.
I am calmly testing the rolling chaise-longue.
Trying to recreate the initial state, the moment when the upside down head gives the solution for the clew head.

The clew has to be remelted.



Physisch kann ich mein Limit nicht erreichen.
Ich sammle Formen der Bewegung auf eine subversive, nicht diskriminierende Art.
Ich kann sehr wohl definieren, was ich fühle, wo ich mich gerade
befinde und welchen Zweck ich verfolge.
Ich reagiere immer so, wie wenn ich mich in einer vergangen Zukunft befände.
Ich versuche die Offensichtlichkeit zum Thema zu machen:
Utopien in Praxis umzusetzen scheitert unweigerlich.
Ich baue Objekte, die mich in die Irre führen.
Nächtens kann ich deine Hand nicht sehen.
I trage meinen Körper, der an Bedürfnisse gebunden ist.
Ich versuche das natürliche Zwischenglied zu isolieren, mit meinem fast abgehobenen Sessel herumlaufend, gegen die Schwerkraft ankämpfend.
Ich identifiziere den instabilen Punkt meiner Objekte.
Ruhig teste ich meine rollende Chaiselongue.
Versuche den Urzustand wieder herzustellen, den Moment, wenn mir alles auf den Kopf gestellt,  die Lösung für mein Verwirrung im Kopf gibt.

Das Knäuel sollte eingeschmolzen werden.


Sorin Neamtu, April 2013

PICTURES OF THE EXHIBITION