Schleifmühlgasse 12-14

 

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"Ich mach' mir die Welt!" 
Kinderwerkstatt
Projekt von Maria Grün und Astrid Sodomka. 

Die bildenden Künstlerinnen sind Mitbegründerinnen der ProduzentInnengalerie "Schleifmühlgasse 12-14" und entwickeln seit 2008 gemeinsame Arbeiten.

Unter dem Titel "Ich mach' mir die Welt" finden seit Frühling 2011 im Galerieraum "Schleifmühlgasse 12-14" Workshops für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren statt. 

Das Projekt stellt eine alternative Freizeitgestaltung für Kinder dar. Es soll ihr Interesse an zeitgenössischer Kunst wecken und vor allem Mut zum künstlerischen Ausdruck geben.

Neben Kunstvermittlung für ein junges Publikum liegt der Schwerpunkt auf der aktiven (Mit)Gestaltung durch die Kinder.

Das Motto lautet "größer denken!" Die Dimensionen des Kinderbastelns werden gesprengt. Materialen, die Kindern aus Kindergarten und Schule aber auch Haushalt bekannt sind, werden auf ihre Einsatzmöglichkeiten untersucht und alternativ verwendet.

Selbst nach Pippi´s Motto "Ich mach mir die Welt!" (Spiel-)räume erschliessen.


Kostenbeitrag 5 € pro TeilnehmerIn


Anmeldung:


contact:
gallery@12-14.org
Astrid Sodomka: astridsophie@gmx.net
Maria Grün: gigantedormido@gmx.net

Schleifmühlgasse 12-14
A-1040 Wien 
http://12-14.org

 


"Bausatz Mensch"
8. Oktober 2011, 11 Uhr


Maria und Eva Grün beschäftigen sich mit dem Menschen und den Grenzen seiner Anatomie. In Installation und Skulptur erfinden die Künstlerinnen Versatzstücke, Erweiterungen des Körpers. Hilfe oder Hindernis?

Im Workshop stellt Maria Grün ihre Arbeitsweise vor: Abformung, Materialien, die Form, der Guss.
Gemeinsam formen wir Körperteile ab, die wir dann spielerisch erweitern und verändern. Wie könnte dein Finger noch besser funktionieren?
 
 

"wenn ICH groß bin"
19. November 2011, 11 Uhr


Denkbar unterschiedliche Positionen beziehen Markus Grabenwöger, Michael Koch und Markus Zobl zum Thema Adoleszenz, dem sie ihre gemeinsame Ausstellung widmen. Gottschalch spricht 1992 treffend von der unendlichen Adoleszenz, die heute oft bis in das Dritte Jahrzehnt hinein führt.

Ab wann ist man erwachsen? Diese Frage stellen wir ein wenig anders:
"Wenn ich erwachsen bin, dann werde ich..."
Mit Zeichung, Collage und Verkleidung begeben wir uns in die Zukunft.
 
         
 

        

     



"SCHNIPP SCHNAPP - eine Welt aus Papier"
16. Dezember 2011, 16 Uhr

Sarah Pichlkostner beschäftigt sich mit dem Medium Papier. Handgeschöpft oder in Collagen und Materialmix testet sie es auf seine Einsatzfähigkeit.

In eigenen Collagen und Zeichnungen erschließen wir uns den 2-Dimensionalen Raum.
Klein oder groß, rechteckig oder quadratisch? In welchem Format fühlst du dich am wohlsten? Was fühlt sich besser an: glattes oder raues Papier?
Wir experimentieren mit Papier, Kleber und der Kombination von Materialien.

 

 

 

 

Rückblick

1. Workshop

Wie groß möchtest du basteln? Die Camera Obscura.

Thematisch bezog sich der erste Workshop auf die laufende Ausstellung von Markus Guschelbauer. Der Künstler beschäftigt sich mit dem Wald und seinen Dimensionen. In seinen Fotografien wird die Natur inszeniert. Er greift ein und verbindet Natur mit Künstlichkeit. 

Im Workshop wurde die vorgestellte Position aufgegriffen und erweitert.

Der Galerieraum wurde zur Gänze in eine Camera Obscura verwandelt und die "projizierten" Bilder mit Kohle auf raumfüllende Bögen Packpapier übertragen. So kamen die Fassaden der Umgebung, Dächer, viel Himmel, der Gehsteig und einige Autos zum Vorschein. Das entstandene Bild wurde dann, bei Licht, mit Fantasie und Pastellkreiden fertig gestellt. Bringt die Natur in die Stadt! Welche Grüntöne hat das Gras auf Markus Guschelbauer's Fotos?

Vermittlung von Technik. Woher kommt die Fotografie? Wie funktioniert die Camera Obscura?
Materialkunde: Verwendung von Pastellkreiden. Aufmerksamkeit für die verschiedenen Nuancen einer Farbe.
Wie kann ich Materialien noch verwenden? Einsatz von Müllsäcken zum Bau der Camera Obscura.
Anregung der Fantasie.
Mut zum großen Format, raumfüllende Zeichnung.

2. Workshop

Aus klein mach' riesengroß!

Der Schwerpunkt lag auf der Umkehr von Größenverhältnissen. Mit dem Diaprojektor verwandelten wir bekannte Kindermotive in wandfüllende Projektionen, um sie von da aus ins Medium Zeichnung und Collage zu überführen und spielerisch zu verändern. Vermittlung künstlerischer Strategien und Techniken: Änderungen des Maßstabs. 
Wechsel des Mediums. Licht, Papier, Zeichnung

3. Workshop

Diesmal griffen wir in die laufende Ausstellung von Agnes Hamvas und Astrid Sodomka ein und erweiterten die bestehende Installation.  Wie schnell können wir 5000 Meter Nähgarn abzuspulen? Wie lang ist ein Meter? Wozu nützt der Faden im Labyrinth? Wie baut die Spinne ihr Netz?

 



Ich mach mir die Welt!
Kinderwerkstatt